Fertigungslinie
Auf der dargestellten Fertigungslinie können insgesamt 96 Varianten von Gleichstrommotoren montiert und geprüft werden. Um diese hohe Zahl von Varianten automatisch montieren zu können, sind zwei verschiedene Aufnahmen auf den Werkstückträgern erforderlich, die je nach Motortyp entsprechend umgerüstet werden müssen. Es sind insgesamt 40 Werkstückträger im Umlauf. Bedingt durch die unterschiedlichen, kundenspezifischen elektrischen Anschlüsse bzw. Kabel sind auch die Kontaktblöcke für die Stromversorgung der Motoren entsprechend umzurüsten.
Die Montagelinie und das Transportsystem werden von einem Zentralrechner gesteuert, der mit den SPS-Steuerungen einzelner Stationen kommuniziert. Insgesamt sind 21 Einzelstationen vorhanden. Die Linie montiert und prüft die Serienmotoren vollautomatisch in einer Taktzeit von maximal 16 Sekunden; für Sondertypen gibt es vier Handarbeitsplätze (Löten, Sonderbestückungen), die über entsprechende Ausschleusungen angesteuert werden.
Während bzw. nach jedem Montagevorgang findet eine i.O./n.i.O. Abfrage statt. So können Fehlfunktionen zeitnah identifiziert und unnötige Montageschritte nach der n.i.O.-Feststellung vermieden. Die zur Montage erforderlichen Einzelteile werden über Vibrationsförderer oder Palletierer zugeführt. Insgesamt wird die Linie nur durch einen Mitarbeiter bedient (Nachfüllen Materialbunker und Einlegen von Bauteilen am Startpunkt der Linie sowie Verpackung der fertig montierten und geprüften Motoren).
Auf der Linie wird nicht nur der Motor montiert, sondern auch das Einlaufen des Motors und die Funktionsprüfung mit anschließender Etiquettierung auf dem Motorgehäuse und Verpackung finden im Linienbetrieb statt.