Vorrichtungen zum Kugeleindrücken

Es gibt fertigungstechnisch bedingte Bohrungen in unterschiedlichen Gehäusen, die  in der Regel durch das Eindrücken von Kugeln verschlossen werden. Das gleiche geschieht mit Bohrungen, durch die vorher Flüssigkeiten in Behälter und Dämpfungselemente gefüllt wurden. Die hier dargestellte Vorrichtung kann bis zu drei unterschiedliche Kugeln verpressen. In der entsprechenden Software werden die erforderlichen Kugeldurchmesser hinterlegt und die Bohrungen nacheinander angefahren.

Die Kugeln können bündig oder vertieft zur jeweiligen Gehäusefläche eingedrückt werden. Die Eindrücktiefe ist in einem gewissen Bereich einstellbar. Die Kraftüberwachung beim Eindrücken und die Sperrung des Fügevorganges sowie die zwangsweise Entnahme eines n.i.O.-Teiles erhöhen die Prozesssicherheit.

Das zu bearbeitende Werkstück wird entweder manuell oder automatisch (z.B. aus einer Fertigungslinie) in die Vorrichtung eingelegt und fest gespannt. Durch entsprechende Dreh- und Schwenkvorrichtungen wird das Bauteil in die jeweils erforderliche Position zum Eindrücken der einzelnen Kugeln positioniert. Der Kugelfügezylinder mit Kraftsensor und Einpresskopf wird über NC-Achsen in die erforderliche Gegenposition im Rahmen der Toleranzen des Bauteil gefahren.

Die Vorrichtung kann den Rahmenbedingungen flexibel angepaßt werden. So können bei Bedarf die Einpressköpfe für unterschiedliche Kugeldurchmesser ausgetauscht werden. Ebenso sind die Aufnahmen für die Bauteile als Wechselteile ausgeführt, sodass eine große Vielfalt an unterschiedlichen Bauteiltypen bearbeitet werden können.